Hiopsbotschaften am Morgen und lächelnde Gesichter am Nachmittag
Der 14.2.26 begann mit einer verstörenden Nachricht: Paulinko musste wegen Krankheit kurzfristig absagen. Sehr schade! Das queer-feministische Elektro- und Synthpop-Duo hatte den Teilnehmenden im Vorjahr ordentlich eingeheizt. Auch das nasskalte Wetter erforderte besondere Willenskräfte, um sich zur Tanzdemo aufzumachen. Aber diese Willenskraft brachten etwa 150 bis 200 Menschen auf – großartig!
Sie konnten in diesem Jahr ein neues Highlight erleben: Zutiefst berührend waren die beiden selbstgeschriebenen Gedichte zweier junger Bremerinnen, die sie in einem Workshop zum Empowerment durch biographisches Schreiben geschaffen haben. Mit viel Mut undÜberzeugungskraft trugen sie ihre Werke auf der Bühne vor.
Bremens stellvertretende Landesfrauenbeauftragte Katharina Kunze stellte in ihrem knackigen Redebeitrag die Verbundenheit zu den Frauen in offen unterdrückerischen Ländern wie Afghanistan und Iran her. Sie betonte aber auch, dass in Bremen vergleichsweise viel für den Schutz von Frauen und Flinta* vor Gewalt getan wird: z.B. die Traumaambulanz oder die anonyme Spurensicherung.Und dann haben wir den OneBillionRising-Tanz getanzt! Wieder haben diese kraftvolle Musik und die ausdrucksvolle Choreographie ihre Magie entfaltet.
Mit Spaß, Schwung und schönen Bewegungen haben wir sogar die grauen Wolken vom Himmel weggetanzt und unsere Forderungen nach Respekt, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit auf positive Weise ausgedrückt. Guten Zuspruch fand auch unser Extra-Pavillon, in dem wir Flyer mit Hilfsangeboten verschiedener Einrichtungen ausgelegt haben.
Unser Dank geht an die beiden Menschen vom Weißen Ring, die vor Ort waren und auf Fragen geantwortet haben. Paulinkos Botschaften von Female Empowerment und Selbstermächtigung kamen schließlich auch vom Band gut rüber, sodass viele Teilnehmer_ innen noch eine Weile weiter getanzt haben. Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv. Viele haben sich bei uns bedankt, dass wir „das wieder gemacht“ haben. Dass das keine leeren Worte waren, konnten wir in ihren strahlenden Gesichtern sehen.




















